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Facebook Ads für Anfänger – die Engagement Ad

Facebook Ads sind ideal für mich als Online-Trainerin für Marketing & Public Relations, interessierte Menschen auf mich, mein Business und auf meine Dienstleistung aufmerksam zu machen. Und was für mich klappt, funktioniert natürlich auch für dich! 

In diesem Artikel verrate ich dir alle wichtigen Schritte, die du wissen musst, um als Anfänger mit Facebook Ads zu starten. Ja, die Ads kosten Geld und du solltest dir bewusst sein, dass du an dieser Stelle in dich und dein Business investierst. 

Leider sehe ich auch immer wieder Selbstständige, die nicht wissen, wie sie Ads strategisch schalten und dadurch viel Geld verbrennen. Nach diesem Artikel wird dir das aber nicht passieren! Also lies weiter.

PS.: Da das Thema sehr umfangreich ist, werde ich in den kommenden Blogbeiträgen weiter auf Facebook-Ads eingehen.

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Inhaltsverzeichnis: Facebook-Ads für Anfänger

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    1. Was sind Facebook Ads?

    Kurz und knapp: Facebook Ads sind Werbeanzeigen, die wie normale Posts aussehen. Mit den Facebook Ads werden entweder eine Facebook Seite oder eine Webseite beworben. Um solche Anzeigen erstellen zu können, benötigt man lediglich einen Facebook Account und kann dort dann ein Werbekonto einrichten.

    Will Facebook nur mein Geld?

    Um diese Frage zu beantworten, solltest du zunächst verstehen, wie alle Social Media Kanäle funktionieren. Denn Social Media Kanäle sind Unternehmen und keine Wohltätigkeitsorganisationen! Unternehmen wollen eins: Geld verdienen (was vollkommen ok ist 🤑). Falls du hier merkst, dass sich hier ein Widerstand bei dir regt, schaue am besten mal in diesen Artikel rein: NEIN, du bist nicht zu teuer!

    Über Ausspielung von Ads (Werbeanzeigen) an bestimmte User, verdient der Kanal Geld.  Aber: Der User bleibt nur auf dem Social Media Kanal, wenn die Inhalte dort attraktiv sind. Sonst ist er weg. Facebook & Co verdienen dann weniger Geld.
     
    Das heißt für dich: Du darfst nützliche Inhalte und Ads kreieren, die Wunschkunden anziehen. Wenn das passiert, wirst du mit Reichweite von FB & Co belohnt.
     
    Postest du nur Verkaufs-Ads á la “buche dieses Seminar für 300 €” bei mir. Wird sich niemand für deine Ad interessieren, da sie zu verkäuferisch ist!
    FB-Gruppe

    Gemeinsam statt einsam - komm' in die gratis
    Facebook-Gruppe

    Marketing & Public Relations

    2. Vor und Nachteile von Facebook Ads

    Nachteile

    • Ohne Strategie, wirst du Geld verbrennen
    • Du musst deinen Zielkunden kennen
    • Nur weil du eine Ad schaltest, kommt nicht automatisch ein Kunde raus – Strategie. 
    • Menschen sind nicht auf Social Media, um etwas zu kaufen!

    Vorteile

    • du kannst deine Zielgruppe ganz genau festlegen und deine Ads werden nur dieser Zielgruppe gezeigt, dadurch hast du wenig Streuverluste.
    • es können sowohl kalte als auch warme Kontakte angesprochen werden
    • sehr hohe Reichweite
    • Anzeigen können direkt an FB-Freunde weiterempfohlen werden
    • Logo (also dein Branding) wird auch ohne Klick unterbewusst wahrgenommen – das heißt du “triggerst” potenzielle Kunden mit deinen Anzeigen und kommst auf ihren Radar.
    • Schon mit kleinem Budget (5 € pro Tag) kann viel erreicht werden
    Social Media Mini - Guide

    3. Ziele deiner Facebook Ads

    Wenn du eine Anzeige schaltest, solltest du dir vorher Gedanken über das Ziel machen. Also das, was du mit deiner Anzeige erreichen willst. Natürlich wollen wir alle Kunden und Umsatz generieren, aber wir können an dieser Stelle keine platte Werbung machen, sondern müssen psychologisch vorgehen!

    Normalerweise wird kaum eine Person, die bis zu dieser Anzeige noch nie etwas von dir gehört hat, dein Hochpreis-Angebot kaufen! Denn diese Person ist noch “kalt” und muss erst “warm” mit dir und einer Dienstleistung werden. Also vergesse Werbeanzeigen ganz schnell wieder. Mit Ads werden wir alles nur nicht werblich!

    Wenn du die folgenden Ziele hast, dann folge in Schritt 4 meiner Anleitung, um gute Ads zu schalten:

    • Kunden gewinnen
    • Umsatz machen
    • Reichweite erhöhen

    4. Werbekonto einrichten

    Alle privaten Facebook-Profile können ein Werbekonto eröffnen und verwalten.  Für die Einrichtung eines Facebook-Werbekontos loggst du dich mit dem persönlichen Facebook-Konto ein, klickst auf dem linken Menü auf Werbeanzeigen.

    Wenn das Werbekonto zum ersten Mal aufgerufen wird, wird man sofort aufgefordert, eine Kampagne anzulegen. Möchtest du aber erst einmal die Einstellungen des Werbekontos bearbeiten, kann man oben rechts auf Einstellungen klicken und die Daten des Werbekontos bearbeiten sowie die Zahlungsinformationen eingeben. Unter Einstellungen > Werbekonten ist außerdem die Werbekonto-ID zu finden, mit dem du auch anderen Zugriff auf das Werbekonto gewähren kannst.

    Werbeanzeigenmanager

    5. Die Engagement Ad

    Engagement-Ad schalten

    Ich verrate dir jetzt, wie ich Facebook-Ads so schalte, dass ich dennoch am Ende meine Hochpreis-Coachings verkaufe!

    • Als erstes kreiere ich eine Facebook-Ad, die Aufmerksamkeit für einen meiner Posts kreiert. Das kann auch ein Video sein. Der Nutzen für dich: Mehr Menschen kommen auf deine Facebook-Seite und mit dir in Kontakt – sie können also mal schnuppern. 
    • Du solltest einen Post mit Mehrwert auswählen! D.h. ein Post der deiner Zielgruppe bei einem Problem hilft. Ich nutzte gerne Tutorials oder Anleitungen.
    • Diese Ad kannst du nachher nutzen, um ein Freebie zu bewerben. Du generierst dann aus der Ad eine sog. Lookalike Audience. 
    • Vorab wichtig: Du wählst einen Post oder ein Video, dass bereits organisch eine gute Reichweite erhalten hat. Einsehen kannst du das in den Insights > Beiträgen. Diese Ad schalte ich mit Mini-Budget von 1-2 € pro Tag.
    • Die Ad lässt du so lange laufen, bis du circa 10.000 Views hast! 
    • Am Besten wählst du 3 unterschiedliche Posts aus und lässt sie “gegeneinander laufen” – dann siehst du welche Ad am besten wirkt. Die die schlecht laufen schalte ich nach 4-7 Tagen ab.

    Tipp: Wenn du nun noch gar keine organischen Posts verfasst hast, machen Ads an dieser Stelle auch noch keinen Sinn für dich! Ebenso, wenn du deinen Zielkunden nicht kennst oder du noch NIE etwas verkauft hast! Verbrenne dein Geld nicht, sondern baue erst einmal dein Fundament. Dieser Artikel hilft dir weiter: Was soll ich posten? 25 Ideen für deinen Content!

    6. Deine Zielgruppe definieren

    Zielgruppe-Werbeanzeigen

    So nun müssen wir für diese Ad ja auch deine Zielgruppe definieren. Das machen wir so: Als Erstes legen wir eine „Custom Audience“ an. Das sind Leute, die bereits auf Facebook oder anderswo mit deinem Unternehmen interagiert haben.

    Zielgruppe-Custom-Audience

    Anschließend kannst du die Besucher deiner Website anhand der folgenden Kriterien bzw. Regeln zu einer Retargeting-Zielgruppe hinzufügen:

    1. Alle Besucher deiner Website (entsprechend die größtmögliche Retargeting-Zielgruppe).
    2. Personen, die bestimmte Websites oder Unterseiten besucht haben.
    3. Besucher, die eine bestimmte Zeit auf deiner Website verbracht haben (und nicht nach ein paar Sekunden wieder “gebounced”, also abgesprungen sind).
    4. Besucher, bei denen ein oder verschiedene Pixel Events ausgelöst wurde(n).
    5. Individuelle Kombinationen verschiedener Kriterien und Merkmale bzw. Verfeinerungen.
    Custom Audience erstellen

    Zeitraum einer Website Custom Audience

    Als Zeitraum kannst du die letzten ein bis maximal 180 Tage wählen. Je kürzer der Zeitraum einer Website Custom Audience festgelegt ist, desto “relevanter” werden die Nutzer in dieser Zielgruppe für deine Kampagnen sein. Ist der Besuch auf deiner Website hingegen schon mehrere Wochen her, nimmt die Relevanz deiner Anzeigen für die Nutzer entsprechend ab.

    Oder erinnerst du dich noch daran, auf welchen Webseiten du vor vier Wochen gesurft bist? Unwahrscheinlich.

    Der gewählte Zeitraum für eine Website Custom Audience hängt insbesondere vom Traffic auf deiner Seite ab. Wer mehr Besucher bzw. Traffic auf seiner Seite hat, kann entsprechend kürzere Zeiträume wählen und erhält trotzdem eine ausreichend große Zielgruppe.

    Eine Website Custom Audience aktualisiert sich automatisch, wenn Personen deine Website besuchen und entfernt Nutzer aus der Zielgruppe, wenn ihr Besuch länger als der festgelegte Zeitraum (bspw. zehn Tage) zurückliegt.

    Custom Audience durch Website erstellen

    7. Werbeanzeige erstellen

    Mit den gespeicherten Zielgruppen kannst du die bereits erstellten Custom Audiences zu kombinieren und in Verbindung mit bestimmten Eigenschaften von Personen setzen. So wird deine Zielgruppe spezifiziert und du erreichst deine Wunschkunden besser.

    Zuerst solltest du deine Zielgruppe betiteln und danach deine bereits erstellten Custom Audiences einfügen. Du kannst auswählen, ob du die Personen in den Gruppen einschließen oder ausschließen willst. Gerade das Ausschließen bietet sich bei dir an, wenn du Menschen, die bereits etwas bei dir gekauft haben, nicht bespielen möchtest.

    YouTube

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    Demografie

    Als nächstes wählst du den Standort deiner Wunschkunden aus.

    Wählst du die Option „Personen, die kürzlich an diesem Ort waren“ aus, dann fallen auch alle Touristen in deine Zielgruppe. Das solltest du unbedingt bedenken, wenn du deine Audience auf diese Weise erweitern willst. Für lokale Unternehmer’innen ist das wichtig!

    Außerdem kannst du Länder, Regionen oder Adressen sowohl ein- als auch ausschließen.

    Danach kannst du das Alter deiner Wunschkunden eingrenzen. Facebook beginnt mit einem Targeting ab 13 Jahren und endet bei 65+. Wenn du Werbung für Minderjährige schalten möchtest, bedenke bitte das Jugendschutzgesetzt, welches in dem jeweiligen Land herrscht.

    Außerdem kannst du das Geschlecht bestimmen. Es wird zwischen Männern und Frauen unterschieden.

    Twitter

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    Detailliertes Targeting

    Innerhalb dieser Einstellungen kannst du weitere demografische Angaben einstellen, sowie Interessen und Verhalten definieren.

    Demografische Angaben

    Du kannst Personen nach ihrer Ausbildung, der Studienrichtung, der Schulen oder Abschlussjahre auswählen. Interessant für viele Branchen sind noch die Lebensereignisse, wie Verlobung, Hochzeit oder auch Geburtstag und Umzüge. Es ist ebenfalls möglich die Eltern von Kindern in verschiedenen Altersstufen zu targetieren.

    Außerdem kann natürlich der angegeben Beziehungsstatus ausgewählt werden. Dabei gibt es nicht nur „Single“ und „Vergeben“, sondern auch „Getrennt“, „Verwitwet“, „Eingetragene Lebenspartnerschaft“ und viele weitere.

    In wieweit die Nutzer diese Informationen jedoch angeben, ist von Land zu Land unterschiedlich.

    Zuletzt kannst du noch bestimmte Arbeitgeber oder ganze Branchen auswählen.

    Interessen

    Einer der großen Vorteile von Facebook Zielgruppen ist die Auswahl bestimmter Zielgruppen nach ihren Interessen. Dabei gibt es fast unbegrenzte Möglichkeiten, angefangen mit verschiedenen Branchen wie „Design“, „Bankwesen“ oder „Werbung“, über “Einkaufen & Modeund “Essen & Trinken bis zu präferierten “Technologien” und “Unterhaltung“.

    Bei jeder übergeordneten Kategorie kann man noch genauer werden und je nach Größe des allgemeinen Interesses, einzelne Unternehmen oder spezielle Produkte auswählen.

    Verhalten

    In diesem Bereich könnt ihr Personen basierend auf ihrem Kaufverhalten oder ihren Kaufabsichten erreichen.  Außerdem kannst du Personen ansprechen, die bestimmte Technologien nutzen oder bestimmten Aktivitäten tätigen.

    Verbindung

    Zuletzt kannst du noch entscheiden, ob deine Zielgruppe einen Bezug zu deiner Seite haben soll. Wir verwenden oft die Funktion: „Personen ausschließen, denen deine Seite gefällt“, damit du nur neue Nutzer erreichst. 

     

    Tipp: Bei all diesen Möglichkeiten solltest du immer die angegebene potentielle Reichweite im Auge behalten (oben rechts) und versuchen nicht zu klein, aber auch nicht zu groß zu werden.

    Grob kann man sagen, dass eine Zielgruppe unter 5.000 Personen nicht sehr zielführend ist. Nach oben lässt sich da jedoch keine pauschale Aussage treffen.

    Hat dir dieser Blogbeitrag geholfen? 

    Ich habe die dir ersten Schritte für deine Facebook Ads gezeigt. Du hast Fragen? Dann schreibe gerne einen Kommentar!

    Dir hat der Artikel gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn auf deinen Social Media Kanälen teilst oder Freunden zusendest, denen er helfen kann! 

    Ich hoffe, dich bald wieder als Leser*in auf diesem Blog zu begrüßen!

    Deine Aline

    Female Power PR

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    Hallo ich bin Aline...

    PR & Marketing Crashkurs Bewertung - Aline Pelzer - PR & Marketing

    und unterstütze Selbstständige und mittelständige Unternehmen auf den Radar ihrer Wunschkunden zu gelangen.

    Vor meiner Selbstständigkeit war ich bei verschiedenen Werbeagenturen angestellt. Dort machte ich bekannte Marken noch bekannter: Sie waren alle in Hochglanzmagazinen wie der Cosmopolitan, Instyle, Business Punk oder im Pressesprecher vertreten. 

    Seit drei Jahren bin ich nun selbstständig und habe vor allem eins gelernt: Kundengewinnung ist kein Mysterium, sondern übersichtliche Planung und nachhaltige Strategie. Einige dieser Techniken teile ich mit dir. Ich unterstütze dich dabei, dir ein profitables und sichtbares Business aufzubauen. 

       


       

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