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Nein, du bist NICHT zu teuer!

Ich schreibe diesen Blogbeitrag, während ich nach Moskau fliege, um ein paar Tage Sightseeing zu machen. Ich liebe das Verreisen, es war damals ein Hauptgrund für mich in eine Selbstständigkeit zu gehen.

 
Freiheit ist hier der Wert, der für mich maßgeblich ist. Ich brauche das Gefühl, dass ich mir mein Leben selbst gestalten kann. 
 
Doch warum erzähle ich dir das? Ganz einfach: Noch vor einem Jahr ging es mir finanziell alles andere als gut. Ich hatte mich mit einige Seminaren finanziell verhoben und musste diese nun abzahlen.
 

Heute sitze ich zum ersten Mal seit Jahren entspannt im Flieger und genieße den bevorstehenden Urlaub – ich bin noch lange nicht an meinem selbst gesteckten Ziel, aber ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Und zu diesem richtigen Weg, zählen auch immer mal wieder kleine Steinchen im Schuh, die einem auf wichtige Transformationsprozesse hinzuweisen.

Bei mir war es diese Woche wieder so weit. Ich betreue ein kleines Unternehmen im Rahmen Ihrer PR & Marketing-Strategie. Ganz klar: Das Unternehmen hat ein wunderbares Produkt – das Mensch und Umwelt hilft – und ich liebe es an diesem Projekt mit meinem Wissen mitwirken zu dürfen.

Nach dem wirklich guten Meeting kam ein Mitarbeiter auf mich zu und sagte mir geradeaus in Gesicht: „Stolzer Preis, denn du da nimmst“. In diesem Moment wusste ich nicht, wie mir geschah – und wie in jeder Situation in denen man überfallen wird, reagiert das Unterbewusstsein.

Ich rechtfertigte mich daher und ärgerte mich nachher. „Was erlaubt der sich denn, dachte ich mir. Und auch: Wieso habe ich mich rechtfertigt?!“.

Du möchtest lieber etwas hören? Dann klick dich auf den Female Power PR Podcast:

Inhaltsverzeichnis:
Warum du nicht zu teuer bist!

Einen Tag vorher war ich nämlich noch am Weltfrauentag im Blog von Debitoor zum Thema „International Women’s Day: Inspirierende Gründerinnen aufgeführt worden und schrieb dort, wie wichtig der Glaube an sich selbst ist.

Hatte ich den Glauben an mich und meinen Preis an der Stelle kurzzeitig verloren?

1. Der Kunde zahlt nicht nur deine Arbeitsstunden

Aktuell arbeite ich mit meinen Beta-Testern die 4. Woche des Marketing-Kompasses durch! Ich habe an diese Teilnehmer vier Wochen geballtes Marketingwissen wissen gegeben – zudem gibt es ein wöchentliches Q&A in denen ich live Fragen der Teilnehmer beantworte. 

Ich kann das, weil ich seit 10 !!! Jahren im Marketing arbeite und mich immer weiter fortbilde. Angefangen als Praktikantin. Mein Kunde zahlt daher nicht nur 1-2 Stunden Marketing-Training – nein – er zahlt dafür, dass ich ihm mit meinem Wissen, Zeit- und Fehlinvestitionen erspare. Dass er nutzenorientiert mit potenziellen Kunden und der Presse kommuniziert. Denn nur so entwickeln diese, Interesse für ihn.

Interesse am Marketing-Kompass? Komm‘ auf die Warteliste.

2. Ich wertschätze mich und deshalb lasse ich mich gut bezahlen

Ich kann gar nicht alle Bücher aufzählen, die ich zum Thema Geld gelesen habe. Alle waren wertvoll und haben mir auf meinem Weg ein Stück weitergeholfen.

Denn sie haben mir gelehrt, dass Geld gleichzusetzen mit dem eigenen Selbstwert ist. Übersetzt fürs Business bedeutet das: „Was bin ich mir Wert und wie viel Geld möchte ich dafür haben?“.

Ich wertschätze mich und bin sicherlich nicht mehr bereit für 30 € die Stunde zu arbeiten.

Wenn du genau wie ich, auch deine Wertschätzung dir und anderen gegenüber trainieren magst, können diese Übungen helfen:

  • Sicherlich gibt es in deinem Freundes- und Bekanntenkreis Personen, denen du viel Wertschätzung entgegenbringst. Hast DU IHNEN das schon einmal GESAGT? Nein? Wie willst du dann Wertschätzung von anderen erhalten. Schreibe noch heute 5 Menschen warum du sie wertschätzt.
  • Dir ist das zu direkt? Ok, fangen wir langsam an: Achte auf deine Wortwahl, wenn du Gespräche oder E-Mails anfängst. Wie schreibst oder sprichst du hier? Wertschätzend oder eher flapsig? So wir wir im Inneren, so reagiert auch unser Außen.

 

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3. Deine Kritik an meinem Preis, sagt mehr über dich aus, als über mich!

Schon gewusst? Destruktive Kritik oder verbale Angriffe sagen immer mehr über den Angreifer aus, als über den Angegriffenen! Warum? Weil bevor es einen Angriff gibt, der Angreifer sich von uns in irgendeinem Punkt selber angegriffen fühlt. Dennoch ist sein Verhalten natürlich unfair.

Nur können wir den Angreifer nicht ändern und das sollten wir auch nicht. Denn wir sollten eher den Fokus auf uns richten und uns fragen, wo ein „imaginärer Stachel“ bei uns sitzt.

Denn an einem bestimmten Punkt gibt unser Unterbewusstsein dem Kritiker recht! Und hier dürfen wir in unserer Weiterentwicklung zunächst einmal den Gefühlen, die wir verspüren, Raum geben.

Nein, ich bin nicht der Meinung, dass wir immer alles direkt “wegcoachen” sollten! Wir sind gut so wie wir aktuell sind. 

Es ist – sagen wir mal – “positiv”, wenn uns etwas trifft, denn wir können nur dadurch wachsen und dafür sorgen, dass Situationen nicht mehr entstehen. Dadurch nehmen wir uns in allen Facetten wahr, die wir besitzen. Und geben uns den Trost, den wir vielleicht als Kind nicht von Außen bekommen haben. 

Bei Kritik ist es unsere Aufgabe, uns um uns selbst zu kümmern. 

4. Meine Zeit ist unbezahlbar

Meine und deine Rechnungen sind eh zu niedrig – warum? Weil unsere Zeit unbezahlbar ist. Punkt. 

Es ist unsere Lebenszeit, die uns niemand zurückgeben kann und geben wird. Zeit verstreicht und ich möchte mir Zeit die ich investiere zumindest vergolden lassen – und zwar monetär. 

Ich bin keine Mutter Theresa und ich will auch keine sein. Wenn ich mich nicht gut behandle, dann kann ich keine guten Dinge tun, da ich innerlich unzufrieden bin. Das ist doch ganz logisch: Geht es uns finanziell gut, können wir verschiedene Dinge ganz anders genießen und sind entspannter.

5. Selbstständige zahlen auch Steuern

Verrückt oder? Ja, auch wir Selbstständigen zahlen Steuern und zwar 30 % von unserem Gewinn. Zudem erhalten wir keine Rente und müssen uns selbst Krankenversichern.

Auch müssen Selbstständige in ihr Unternehmen investieren – vom Druckerpapier bis zur E-Mailsoftware oder dem Steuerberater. Alles aus eigener Tasche! Und auch wenn wir so etwas steuerlich absetzen können, gehen wir bei vielen Dinge in Vorkasse.

Hey, ich will hier nicht jammern, ich liebe es selbstständig zu sein. Aber den Preis den ich dafür zahle und gezahlt habe ist am Anfang sehr hoch.

Die Bezahlung meines Kunden ist meine Belohnung für all das und darüber hinaus für den Mut, den viele Angestellte nicht haben!

Du willst meinen Preis nicht zahlen – dann kannst du auf meinem Blog, in meinem Podcast oder meinen Freebies eine Menge kostenfreie Inhalte bekommen. Take it or leave it!

6. Geld ist ein Vehikel

Ich möchte Geld haben, damit ich meine Werte befriedigen kann – was ich damit meine?

Jeder Mensch hat Werte. Und diese Werte sind die Antriebsfedern für all unsere Handlungen. Wie ich eingangs bereits erwähnt habe, liebe ich das Reisen. Und reisen steht wiederum für Freiheit und Entdeckertum.  Sind diese Werte nicht befriedigt, bin ich unglücklich. Und das geht zu Lasten aller.

Ich nutze also Geld, um mir meine Wünsche zu erfüllen. Es ist ein Vehikel nicht mehr und nicht weniger. Es ist teil meiner Vision und Mission aber nie Handlungsziel!

Ich darf Geld für meine Dienstleistung nehmen und muss nicht hart oder lang dafür arbeiten – ich muss nur anderen weiterhelfen! 

Du übrigens auch nicht. 

Hat dir dieser Blogbeitrag geholfen? Dann teile ihn!

Ich habe dir meine Gründe genannt, warum mein Preis als Selbstständige gerechtvertigt ist – die Ideen haben dir gefallen?

Dann freue ich mich, wenn du ihn auf deinen Social Media Kanälen teilst oder Freunden zusendest, denen er helfen kann!

Oder hast du noch mehr Gründe? Dann schreibe gerne einen Kommentar!

Ich hoffe, dich bald wieder als Leser*in auf diesem Blog zu begrüßen!

Deine Aline

Female Power PR

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Hallo, ich bin Aline von Female Power PR

Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

Ich bin Aline Pelzer, die Frau hinter Female Power PR, lebe und arbeite als PR & Marketing-Strategin in Düsseldorf – bis dienstags, da verschlägt es mich als Dozentin an die Fachhochschule Aachen . Was ich unterrichte? Klar: Kommunikationstechniken.

Denn die Kommunikation zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Studiert habe ich nämlich Sprach- & Kommunikationswissenschaften und Philosophie – und darin einen Masterabschluss.

Während der Uni arbeitete ich u.a. für den WDR Aachen – und erfuhr dort wofür Journalisten brennen! Mit diesem Know-How heuerte ich anschließend bei verschiedenen Werbeagenturen an – beginnend als Praktikantin bis hin zur Projektleiterin mit Personalverantwortung.

Meine Vision: Du und deine Bekanntheit

Ich möchte dir eine Lotsin durch den Dschungel an PR & Marketing-Möglichkeiten sein. Denn es gibt 100 verschiedene Herangehensweisen und genau so viele Tools, um deine Bekanntheit zu steigern. 

“Auf jeden Zug aufzuspringen” macht keinen Sinn – du verlierst den Fokus und streust Informationen, anstatt zielgerichtet und effektiv zu kommunizieren. 

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