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Online-Kurs erstellen – Teil 1

Deinen eigenen Online-Kurs erstellen und planen, so klappt’s!

Vielleicht hast du es ja aktuell schon mitbekommen, aktuell launche ich meinen vierwöchigen Online-Kurs “Marketing-Kompass für Selbstständige“. 

Du kannst dich dafür bis zum 17.02.2020 kostenfrei anmelden! 

Überlegst du ob der Kurs etwas für dich sein könnte? Dann erkläre ich dir hier mehr:

Inhaltsverzeichnis: So planst du deinen Online-Kurs

Hast du einen großen Berg voller Fragen, wenn es um das Thema Online-Kurs-Erstellen geht? Dann zeige ich dir hier in diesem Blogbeitrag wie du starten kannst.

Zuerst kümmern wir uns um die Basics – in einem kommenden Blogbeitrag werden wir dann auf Details zur Themenfindung und Umsetzungsschritte eingehen.

1. Technik - diese Plattformen kannst du nutzen

Meine Plattform: Digimember

Ich habe meinen Online-Kurs via Digimember 2.0 auf meiner WordPress-Webseite angelegt. Nach der super Anleitung auf dem Blog von Marit Alke. Warum habe ich mich damals für dieses Plugin entschieden?

Ganz klar: Damals hatte ich nicht das Budget, um einen Online-Kurs auf einer anderen Plattform zu hosten. Daher habe ich mich für Digimember entschieden. Hier kommst du auf die Website von Digimember.

Die Vorteile:

  • Bis 50 Teilnehmer kostenlos.
  • Digimember eignet sich dazu, einen geschlossen Teilnehmerbereich auf deiner eigenen WordPress-Webseite einzurichten. 
  • Eine Anbindung mit Digistore ist möglich – dadurch kannst du eine Automatisierung des Verkaufsprozesses erstellen (das wird vielleicht am Anfang noch nicht so wichtig für dich sein)
  • Es handelt sich sowohl bei Digimember, als auch bei Digistore24 um deutsche Anbieter, die mit Rechtssicherheit werben.

Die Nachteile:

  • Bei 50 Teilnehmern oder dem 2 Kurs ist Schluss mit kostenfrei – dann musst du die Pro Version kaufen für 27 € monatlich oder 297€ jährlich.
  • Du solltest Technik affin sein – das heißt, für absolute Beginner ist es eventuell zu komplex und kompliziert in der Einrichtung.
  • Bei Digimember fehlt die integrierte Möglichkeit, für Kursteilnehmer Lektionen abzuhaken. Das ist toll für die Fortschrittsanzeige. Ein ergänzendes Plugin hierfür gibt es noch nicht. 
  • Support findet nur per E-Mail statt.
  • Die Kosten sind mit 7,9% + 1 € pro Verkauf recht teuer.

Weitere Kurs-Plattformen

Natürlich habe ich nicht jede einzelne Kursplattform selbst ausprobiert, aber einige habe ich als Teilnehmerin getestet.

Wichtig: Sollte dir irgendetwas auffallen, dass fachlich falsch ist, zum Beispiel Infos über Features oder Preise, schreibe hier unter den Beitrag einen Kommentar. Ebenso, wenn du eine Plattform für unverzichtbar hältst – dann kann ich sie hier auf nehmen.

Coachy

Auch hier kannst du deinen ersten Online-Kurs kostenfrei erstellen, bist aber im Design an die Plattform gebunden. Die Kosten für Coachy liegen in der Premium Version bei 27 €, in der Deluxe Version bei 57€ und bei der Entreprise Version bei 167 € montalich.

Die Vorteile:

  • Die Online-Kursplattform ist sehr benutzerfreundlich und flexibel
  • Der erste Kurs ist bis zu 50 Personen kostenfrei
  • Du brauchst keine großen Technik-Kenntnisse

Die Nachteile:

  • Bei 50 Teilnehmern oder dem 2 Kurs ist Schluss mit kostenfrei – dann musst du die Pro Version kaufen für 27 € monatlich oder 297€ jährlich. (Bei einer jährlichen Abrechnung)
Coachy online kurs

Teachable

Teachable ist eine der bekanntesten Plattformen für Online-Kurse und ich habe sie schon als Teilnehmerin genutzt und mag sie sehr.

Der größte Vorteil an Teachable liegt darin, dass pro verkauftem Onlinekurs lediglich eine Gebühr für die Zahlungsabwicklung fällig wird. Darüber hinaus bezahlst du einen monatlichen Beitrag, der fix ist. Im größten Paket entfällt die Gebühr für die Zahlungsabwicklung, sodass du keine Kosten pro verkauftem Kurs hast. Der Basic Kurs kostet monatlich $29, der Professional Kurs $79 und der Business Kurs $399.

Die Vorteile:

  • Die Online-Kursplattform ist sehr benutzerfreundlich und flexibel
  • Die Kursvideos kannst du direkt bei Teachable hosten.
  • Es gibt ein integriertes Affiliate-Programm. So verdienst du auch noch zusätzlich, wenn du Teachable neue Kunden vermittelst.

Die Nachteile:

  • Das Design nicht so anpassbar ist, was aber eigentlich auf fast alle Online-Kursplattformen zutrifft.
  • Im Gegensatz zu anderen Plattformen bietet Teachable kein integriertes E-Mail-Marketing und keine Landingpages an. Eine Verkaufsseite kannst du jedoch für deine Onlinekurs anfertigen.
Teachable-Online-Kurs

Elopage

Mit Elopage ist ein deutscher Anbieter, der dem Datenschutz angepasst ist. Vorteil von Elopage ist, dass du damit nicht nur Onlinekurse, sondern auch E-Books, digitale Eventtickets, Arbeitsblätter, Vorlagen oder auch Coachings anbieten kannst. Die Advanced-Version kostet monatlich 49, Pro 99 und Premium 279.

Ich probiere mich bei meinem Marketing-Kompass mit diesem Programm gerade parallel aus. 

Der Vorteil:

  • Die kostenlose Variante bietet bereits viele Features. Was fehlt, kannst du günstig dazubuchen, ohne gleich ein größeres Paket nehmen zu müssen.
  • Elopage kann mit Apps erweitert werden.
  • Die gängigen E-Mail-Marketing-Systeme kannst du ebenfalls mit Elopage verknüpfen.

Die Nachteile:

  • Bei dieser Online-Kursplattform keine Website integriert und auch ein E-Mail-Marketing-System musst du zusätzlich zu Elopage betreiben.

Elopage-Online-Kurs

Udemy

Udemy ist eine Online-Kursplattform, mit einem riesengroßen Marktplatz.

Der Vorteil daran ist, dass deine Onlinekurse so leicht von potenziellen Kunden entdeckt werden können. Onlinekurse auf Udemy zu erstellen, ist leicht und prinzipiell kostenlos. Gebühren fallen lediglich an, wenn tatsächlich etwas verkauft wird.

Auch ich habe die Plattform bereits ausprobiert – als Nutzerin und Anbieterin – und hoste dort aktuell 3 Mini-Kurs zu einem Schnupperpreis. 

Die Vorteile:

  • Die Udemy-Community und der Support unterstützen aktiv bei der Erstellung eines Kurses.
  • Du bekommst Push-Benachrichtigungen wenn du einen Kurs verkaufst. Das motiviert! 
  • Für alle geeignet die sich mit ihrem ersten Kurs austesten möchten! Bitte immer “nur” einen kleinen Mini-Kurs erstellen (deine Arbeit ist wertvoll!!)

Die Nachteile:

  • Viele finden Udemy attraktiv, weil sie hoffen, über den Marktplatz leicht an Kunden zu kommen. Ja & nein – die Kunden wollen preiswerte Kurs und selten tief in die Tasche für Wissen greifen.

  • Finanziellen Erfolg auf Udemy kann man nur dann haben, wenn man sehr viele Onlinekurse anbietet und massenweise verkauft. Ich habe in einem Jahr circa €200 ,- eingenommen. Ein nettes Taschengeld zum Reinvestieren in andere Programme.

  • Udemy schlägt deinen Kunden ähnliche Kurse vor. Das führt am Ende zu einem Preiskampf der Onlinekursanbieter.
Udemy-Online-Kurs

2. Vorteile eines Online-Kurses

Es gibt viele Gründe, wieso sich Online-Kurse für dich lohnen könnten. Ein paar stelle ich dir hier vor:

  • Weg vom Zeit-gegen-Geld-Prinzip und kannst dein Business skalieren.
  • Du baust dir ein stabiles passives Einkommen auf und erlangst mit der Zeit finanzielle Freiheit.
  • Die Beziehung und Bindung zu deinen Kunden wird verbessert.
  • Du erarbeitest bzw. stärkst deinen Experten-Status und schaffst Vertrauen.

3. Bin ich schon bereit für einen Online-Kurs?

Vielleicht ist es gar nicht die Technik, die dir Sorgen macht, sondern die Frage, ob du bereits gut genug dafür bist. Diese Frage ist gefährlich: Denn sie hemmt dich, in deinem Business voranzukommen!

Zweifel sind nämlich niemals ein guter Wegbegleiter, wenn du ein Unternehmen auf die Beine stellen willst.

Natürlich solltest du realistisch bleiben und deine Angebote an deinem Können anpassen und nicht mit Expertise protzen, die du nicht hast.

Mach dir Folgendes klar: 

  • Du bist Experte und weißt alles über dein Thema.
  • Du bist frischgebackener Experte und hast gerade ein neues Thema gemeistert.
  • Wir sind alle im Lernprozess – und das ist auch gut so!
  • In diesem Blogbeitrag gibt es übrigens Selbstbewusstseins-Tipps – vielleicht hilft er dir ja!

4. Wie erstelle ich einen Online-Kurs?

Eine gute Planung erspart dir viel Zeit und Geld. Wenn du gleich am Anfang ausreichend Zeit in die Vorbereitung und Planung für deine Online-Kurse steckst, kommt am Ende ein rundes Produkt heraus.

Das werden deine Kunden auch erkennen, zu dir Vertrauen aufbauen und langfristig werden sich deine Verkaufszahlen positiv entwickeln.

Am besten hältst du dich an die folgenden Schritte:

  1. Bei welchem Problem und Herausforderung kannst du deine Kunden unterstützen?
  2. Welche Lösung kannst du für das Problem anbieten?
  3. Schaffe ein Marketing-Umfeld für dein Angebot (Auf welchen Kanälen sind deine Kunden unterwegs?)
  4.  Fülle deine Kanäle mit wertvollem Content also Inhalten, der zu deinem Kurs passt
  5. Positioniere dich klar und arbeite deinen eindeutigen USP heraus.
  6. Baue durch cleveres Netzwerken eine Reichweite auf – Gruppen bei Facebook oder Xing sind ideal für so etwas.

So grenzt du dein Thema ein

Sammle als erstes Themen, die du anbieten könntest. Überprüfen zum Beispiel mit dem Tool Answerthepublic wonach Menschen im Zusammenhang mit diesem Tool suchen.

Grenze deine Themen danach ein und überlege dir woran du am meisten Freude hast.

Hat dir dieser Blogbeitrag geholfen? 

Ich habe dir die ersten Schritte Richtung Online Kurs vorgestellt – die Ideen haben dir gefallen?

Dann freue ich mich, wenn du ihn auf deinen Social Media Kanälen teilst oder Freunden zusendest, denen er helfen kann!

Oder hast du noch mehr Ideen? Dann schreibe gerne einen Kommentar!

Ich hoffe, dich bald wieder als Leser*in auf diesem Blog zu begrüßen!

Deine Aline

Female Power PR

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Wer ich bin?

Sponsor-für-dein-Event-Aline-Pelzer-femalepowerpr

Ich bin Aline Pelzer lebe und arbeite als PR-Strategin in Düsseldorf – bis dienstags, da verschlägt es mich als Dozentin an die Fachhochschule Aachen . Was ich unterrichte? Klar: Kommunikationstechniken.

Denn die Kommunikation zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Studiert habe ich nämlich Sprach- & Kommunikationswissenschaften und Philosophie – und darin einen Masterabschluss.

Während der Uni arbeitete ich u.a. für den WDR Aachen – und erfuhr dort wofür Journalisten brennen! Mit diesem Know-How heuerte ich anschließend bei verschiedenen Werbeagenturen an – beginnend als Praktikantin bis hin zur Projektleiterin mit Personalverantwortung. 

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