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Jahresvorsatz einhalten – Mentale Gesundheit stärken!

Für den Business-Kick brauchst du eine gute mentale Gesundheit. Sie ist das A.O., wenn du dein Business und der Selbstständigkeit erfolgreich starten und führen möchtest. 

Wann merkt man das am ehesten? Wenn es einem Mental nicht gut geht.

Mit Bernak Kharabi, Founder der Medienplattform “The Devi“, habe ich über “Mental Health” gesprochen und wieso das kein spiritueller Trend, sondern notwendig für ein gesundes, ausgeglichenes Leben ist.

1. Was bedeutet "Mentale Gesundheit"?

Bevor ich auf die Antwort eingehe, folgende Frage: Wusstest du, dass 2018 der Lieblings-Neujahrsvorsatz “Stress vermeiden oder abbauen” war und mit 59 Prozent bei über der Hälfte lag? 

Wahnsinn oder? Über die Hälfte aller Befragten fühlen sich scheinbar zu sehr im Leben gestresst.

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Statista 2019 / Quelle: DAK

Mentaler Stress ist in unserer schnelllebigen ein Dauerzustand. Oft nehmen wir den Stress und seine Folgen als unvermeidbar hin, doch das ist er nicht.

Denn aus Stress kann schnell Dauerstress werden und das ist gesundheitsgefährdend, denn der Körper relaxed nicht mehr. 

Dauerstress kann zu ernsthaften psychischen Erkrankungen führen, die laut dem DAK Gesundheitsreport 2018 nach den Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit darstellt. Dazu gehören: Depressionen, Burn-Out & Angstzustände… Ein Grund, warum die Krankentage bei Menschen stetig steigt.

Mentale Gesundheit bedeutet schlichtweg sich Zeit für sich zu nehmen. Sich bewusst von stressigen Umständen fernzuhalten. 

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Statista 2019 / Quelle: DAK

Seinen Ursprung findet dieser Begriff in Dokumenten der WHO – World Health Organisation. Sie beschreibt “mentale Gesundheit” oder “Mental Health” wie folgt: 

Heutzutage versteht man unter mentaler Gesundheit nicht nur das Fehlen psychischer Beeinträchtigungen und Störungen, sondern auch den Zustand des völligen Wohlbefindens. Als Synonym für “Mentale Gesundheit” dient häufig der Begriff “Psychische Gesundheit”. Konzepte mentaler Gesundheit beinhalten sowohl individuelle Faktoren wie Zufriedenheit und emotionale Zustände als auch soziale Aspekte des Zusammenwirkens zwischen Mensch und Umwelt.

2. Wie bleibe ich mental gesund?

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen: Ehrlichkeit zu sich selbst und Selbstreflexion.

Als ich damals im Volontariat steckte, litt ich unter Stress, Existenzangst und Leistungsdruck. Das Problem damals: Ich wollte es nicht wahrhaben. 

Bewusst waren mir damals nur, die Unlust zur Arbeit zu gehen, die Nackenschmerzen, die im Laufe des Tages entstanden und die Sinnlosigkeit in meinem Tun.

Diese Hinweise führten mich Stück für Stück zu der Erkenntnis, dass ich unter Stress stand und etwas verändern musste.

Das Buch “Der Weg des Künstlers” half mit damals sehr, mich mit mir und meinen Zielen und Wünschen zu beschäftigen und mich selbst zu reflektieren. 

Selbstreflexion

Frage dich deshalb: 

  • Wofür bist du im Moment dankbar?

Wenn du dich fragst, wofür du dankbar bist, zwingst du dich, den Fokus auf die positiven Dinge und Momente zu richten. Tust du es oft genug, bilden sich neue Synapsen in deinem Gehirn (das sind die Verbindungen zwischen den Nervenzellen). Sie sind ähnlich wie ein Muskel und stärken die positiven Verbindungen. Dadurch wirst du zu einer optimistischeren Person und dir fallen Lösungen bei Problemen leichter ein.

  • Was läuft gut? Was könnte besser sein?

Indem du dir diese Fragen stellst, kommst du in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und trainierst dein Gehirn. Das Nachdenken darüber, was gut läuft und was verbessert werden kann, motiviert dich nicht nur, sondern schärft sozusagen deinen Blick, indem du dich fragst, was du besser hättest machen können. 

  • Was wirst du in der kommenden Zeit Neues anfangen, was beibehalten und was weitermachen?

Kennst du ein Triptychon? Das ist ein dreiteiliges Gemälde – jedes Bild kann für sich allein stehen, aber erst gemeinsam betrachtet, ergeben die drei Teile ein stimmiges, zusammenhängendes Bild. 

Mit der Beantwortung der 3 Fragen kannst du gezielt an dir selbst aus deinen Erfahrungen arbeiten.

Die Fragen 1 und 2 kannst du dir täglich stellen – vielleicht notierst du sie in ein Notizbuch!

Frage 3 am besten am Ende der Woche. Wenn du es regelmäßig tust, wirst du feststellen, dass du immer mehr Kontrolle über dein Leben erlangst.

Du wirst dich bei der Arbeit fokussierter fühlen und in Summe zu einer produktiveren und glücklicheren Person werden. Fragen zur Selbstreflexion sind sehr kraftvoll.

3. Wochenplan für mehr Ruhe

Ich arbeite selbst mit einem Wochen-, Monats- und Jahresplan, um meine Business-Strategie kontinuierlich zu stabilisieren und mich auf meine Ziele & Wünsche meines Visionboards zu konzentrieren.

Ein Visionboard ist übrigens eine Art Collage, wo du alle Wünsche und Ziele als Bild aufklebst und dir in sichtbarer Nähe aufhängst. Dadurch programmierst du dein Unterbewusstsein auf deine Ziele und fokussierst sie in deinem Alltag. 

Aber zurück zum Wochenplan:

In der Hoffnung Zeit zu sparen und unsere Aufgaben schneller zu erledigen, verzichten wir in stressigen Arbeitsphasen oft auf Pausen. Das kenne ich von mir nur zu gut – erst in diesem Jahr habe ich, durch einige Urlaube, gelernt zu relaxen und mir selber Zeit zu geben! Vorher hatte mich meine innere Kritikerin voll im Griff “du musst arbeiten, sonst bist du faul” war ihr Leitsatz, mit dem sie mich zum Arbeiten motivierte. Doch am Ende gewann ich nicht an Zeit, sondern verlor meine Ruhe und Gelassenheit.

Der erhoffte Zeitgewinn ist also ein Trugschluss.

Damit Ruhepausen konsequent eingehalten werden, sollte man sie sich wöchentlich in den Kalender eintragen und sich erinnern lassen.

Dabei sollte der Termin mit sich selbst genauso ernst genommen werden wie jeder andere auch. Verschieben gilt nicht und bedarf einer Strafzahlung! 5 bis 10 Minuten Pause kann jeder investieren.

Denn: Nach einer kurzen Pause ist man wieder konzentrierter und holt die paar Minuten ganz locker wieder auf. Grundsätzlich gilt: Auf jede Anstrengungsphase sollte eine Ruhephase folgen. 

4. Genießen lernen

Am Anfang hatte ich persönlich Schwierigkeiten, meine freien Auszeiten zu genießen. Wenn es dir genauso geht, solltest du überlegen, was dir wirklich Freude und Spaß bereitet oder wo du am besten entspannen kannst: Eine Massage, ein langes Bad, ein Spaziergang, Musik hören, Meditieren, Sport, Kochen oder Malen…

Es ist wichtig, dass du für dich das Richtige findest. Denn sieh es mal von dieser Seite: Wenn du immer wieder deine Ruhepausen unterbrichst, sagst du dir unbewusst “Ich bin nicht wichtig, deshalb unterbreche ich nun meine Pause für xy”.  Wiederholst du dieses Verhalten immer und immer wieder, programmierst du dich auf dieses “ich bin nicht wichtig”.

Möchtest du dich so behandeln? Wahrscheinlich nicht. Denn das Gefährliche an dieser Handhabung ist, dass du deinen Selbstwert herunterschraubst, wenn du dir keine Zeit für dich nimmst. Du bist dir nämlich nicht wert. Autsch – stimmt’s?

Deshalb: Schreibe dir 10 Dinge auf, die du magst und die du gerne in deinen Wochenplan integrieren möchtest! Alles ist erlaubt, was Spaß macht!

5.  Probleme ansprechen

Jeder kennt problematische Situationen: Es beschäftigt einen etwas, es geht im Kopf herum, aber man weiß nicht, wie man es jemandem sagen soll. Man hat Angst den anderen zu verletzen oder sich selber zu blamieren.

Aber es wirkt richtig befreiend, wenn man sich traut Probleme anzusprechen. Auch die Reaktion der anderen ist häufig nicht so negativ wie befürchtet, sondern sachlich neutral oder sogar positiv.

Ein weiterer Vorteil: Wenn die Menschen im Umfeld wissen, was einen beschäftigt, können sie mehr Rücksicht nehmen und sie haben die Möglichkeit einem zur Seite zu stehen. 

Folgende Strategie der gewaltfreien Kommunikation kannst du nutzen, um Probleme anzusprechen. 

1. Beobachtungen:
Was sehe ich, höre ich, nehme ich wahr, ohne mich selbst oder andere zu verurteilen?

Beispiel: “Wenn ihr zwei Autos im Hof parkt, passiert es immer wieder, dass hier fünf Fahrzeuge gleichzeitig stehen…”

2. Gefühle:
Was fühle ich, ohne jemand anderen dafür verantwortlich zu machen?

… Beim Ausparken ärgere ich mich dann und gerate unter Stress, …

3. Bedürfnisse:
Auf welche unerfüllten Bedürfnisse weisen mich meine Gefühle hin?

… weil ich entspannt ein- und ausparken möchte und dabei sicher gehen möchte, dass kein Auto beschädigt wird. …

4. Bitten:
Worum möchte ich jemand anderen bitten? Und was möchte ich selbst tun?

… Könnt ihr bitte so parken, dass ich genügend Platz zum Rangieren habe?

Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

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Du hast hier Maßnahmen an die Hand bekommen, mit denen du deine mentale Gesundheit aufrecht halten kannst – haben dir die Ideen gefallen?

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Ich hoffe, dich bald wieder als Leser*in auf diesem Blog zu begrüßen!

Deine Aline

Female Power PR

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Wer ich bin?

Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

Ich bin Aline Pelzer lebe und arbeite als PR-Strategin in Düsseldorf – bis dienstags, da verschlägt es mich als Dozentin an die Fachhochschule Aachen . Was ich unterrichte? Klar: Kommunikationstechniken.

Denn die Kommunikation zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Studiert habe ich nämlich Sprach- & Kommunikationswissenschaften und Philosophie – und darin einen Masterabschluss.

Während der Uni arbeitete ich u.a. für den WDR Aachen – und erfuhr dort wofür Journalisten brennen! Mit diesem Know-How heuerte ich anschließend bei verschiedenen Werbeagenturen an – beginnend als Praktikantin bis hin zur Projektleiterin mit Personalverantwortung. 

*Mein PR-Crashkurs enthält Tipps für EinzelunternehmerInnen über Public Relations, das Schreiben von Texten für das eigene Business sowie Hinweise auf meine Leistungen, Workshops und Aktivitäten als Autorin. Ich verschicke den PR-Crashkurs ausschließlich auf Abonnement + nutze deine Adresse für nichts anderes! Meldest du dich für den PR-Crashkurs an, bekommst du eine E-Mail mit einem Bestätigungslink („Double-Opt-In“). Das stellt sicher, dass niemand einfach so deine Adresse einträgt. Außerdem willigst du ein, dass du mit dem Versand und der in der Datenschutzerklärung näher benannten Verarbeitung der persönlichen Daten einverstanden bist. Du kannst deine Einwilligung jederzeit widerrufen oder den 10-tägigen PR-Crashkurs kündigen.

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