Low Budget Tipp: Mit kleinem Geld erfolgreich Pressearbeit machen

Werbung kostet Unsummen an Geld und werden in Print-Magazinen überblättert und auf Websites via Ad Blocker ausgeblendet – PR & Marketing-Strategien sind da um einiges weniger kostspielig. 

Sie bedürfen “nur” Initiative, Ausdauer und Gespür für den Zielkunden.

Das sage nicht nur ich, sondern auch Nicole Rhode, PR Managerin bei der britischen Luxusmarke Maxxwell-Scott. 

Mit ihr habe ich auf meinem Podcast Female Power PR ein informatives Interview geführt, wie man auch mit kleinem Budget gute PR machen kann.

Ihre Tipps verrate ich dir hier. 

Neustarter, Selbstständige, Berufstätige, Coaches

PR & Marketing ist Strategie und Initiative – wenn du dazu bereit bist, hat Nicole Rohde ein paar Tipps für dich. Sie ist als International PR Managerin bei der britischen Luxusmarke Maxwell-Scott für die weltweite Kommunikation zuständig.

Das Unternehmen bietet hochwertige Ledertaschen an, die in Handarbeit in Italien hergestellt werden.

Website: www.maxwellscottbags.de

Blog: goo.gl/hjSX2E

Kontakt zu Nicole: goo.gl/tFHoqY

Hier gehts zum Podcast-Interview mit Nicole Rhode:

Wenn du in die Presse möchtest geht das neben Werbung, die natürlich kostenpflichtig ist, kostenfrei über eine Presseveröffentlichung. Dafür musst du allerdings den Nerv des Journalisten treffen.

Frage dich daher als Erstes: 

  • Warum möchte ich in dieses Medium und was kann ich dem Journalisten anbieten? 
  • Was sind die typischen Artikel, die in diesem Magazin vorgestellt werden?
  • Welche Antworten wollen die Leser*innen finden und welche Geschichten gefallen ihnen?
  • Du darfst dich gerne in die Rolle des Journalisten versetzen – warum ist deine Story spannend für ihn? 

 

Bitte denke nicht, dass der Journalist Werbung für dich machen will oder wird! Stell dein Business immer in den Hintergrund – dazu habe ich übrigens diesen Blogbeitrag geschrieben.

Hier erkläre ich, warum man bei Journalisten immer von Problemlösungen ausgehen muss & darf.

Melde dich bei Response Source an

Response Source ist ein Netzwerk für Journalisten, die nach Themen & Experten suchen. Du kannst dich dort kostenfrei registrieren und erhältst passende Anfragen auf dein Profil. Das ist super, denn dann musst du nicht selber auf die Suche gehen. 

Tipp: Reagiere immer schnell auf Journalisten-Anfragen.

Kostenfreier PR-Crashkurs - 10 Tage, 10 Tipps

 

Mediadatenbank anlegen:

Wenn du erste Kontakte von Journalisten gesammelt hast, lege dir einen Mediadatenbank an – das kannst du zum Beispiel über eine Excel-Tabelle machen. Ich persönlich lege mir in Outlook Ordner für Ressorts also Themengebiete an und lege dort die E-Mails ab. Je nach Thema kann ich dann immer auf die Journalisten zugreifen. 

Denn ich versende keine Massen-E-Mails, sondern einzelne, individuell geschriebene E-Mails.

Pro: Ich gehe auf jeden Journalist einzeln ein und kann ihm die passende Aufmerksamkeit entgegenbringen.

Contra: Es kostest Zeit.

 

Die richtige E-Mail  für den Journalist schreiben: 

Es gibt folgende “Faust-Formel”:  Denke immer an den Holzhammer!

Welches Problem löst du für den Journalisten und seine Leser*innen?

Das “Problem-Löse-Thema” MUSS direkt an den Anfang bzw. in die Überschrift. KEINE langen Einleitungen, keine verspielten oder kreativen Überschriften, die schwer verständlich sind. Romane sind Tabu!

Warum? Der Journalist hat keine Zeit lange Texte zu lesen oder nach Antworten zu suchen. Die musst du ihm direkt präsentieren.

Inklusiver 2-3 weiteren Sätzen, die das Thema weiter vertiefen. Das war’s! 

Bei der ersten E-Mail KEINE Bilder mitschicken, denn die Dateien sind zu groß. 

Besser: Einen Dropbox-Link oder einen Link zum Medienbereich der eigenen Website.

Zeige Initiative – finde Magazine, die deine Zielgruppe liest

Wie alt ist deine Zielgruppe? Was liest sie?

Diese Fragen müssen dir klar sein – dann kannst du die passenden Zeitschriften raussuchen und im Impressum oder unter Kontakte nach den Ansprechpartnern*innen suchen.

Zeige Initiative – ruf vielleicht auch mal die Redaktionsassistenz an. Keine Sorge, es “reißt” dir niemand den Kopf ab. Klar, am Anfang hat man evtl. Angst, dass man ein “Nein” erhält. Bitte lass dich davon nicht entmutigen!

Auch mir passiert das! 

So erhalte ich im Schnitt auf 15 Presse-Emails 1 Zusage und 2 Absagen – auf die restlichen E-Mails bekomme ich keine Rückmeldung…

Und sicherlich nicht, weil mein Thema doof ist, sondern weil es gerade nicht passt und der Redakteur keine Zeit hat, mir zu antworten.

Nachfragen bei den Journalisten

Frage nach beim Journalisten – bereite 3 Fragen vor und sende sie. Es ergeben sich tolle Möglichkeiten dadurch, weil der Journalist ENDLICH mal gefragt wird, was man liefern könnte.

Denn der Journalist wird oftmals nur zugespammt und quasi als Dienstleister angesehen. Aber er muss NICHT über irgendwas berichten. Wenn er dir seine Reichweite zur Verfügung stellt, ist es wertschätzend, ihm Fragen zu stellen. 

Hast du bereits Erfahrungen gemacht? Dann schreibe mir deine Tipps in die Kommentare!

 

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