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Mit kleinem Geld erfolgreich Pressearbeit machen

Werbung kostet Unsummen an Geld und wird in Print-Magazinen überblättert und auf Websites via Ad Blocker ausgeblendet – PR & Marketing-Strategien sind da um einiges weniger kostspielig. Sie bedürfen “nur” Initiative, Ausdauer und Gespür für den Zielkunden.

Das sage nicht nur ich, sondern auch Nicole Rhode, PR Managerin bei der britischen Luxusmarke Maxxwell-Scott. 

Mit ihr habe ich auf meinem Podcast Female Power PR ein informatives Interview geführt, wie man auch mit kleinem Budget gute PR machen kann.

Ihre Tipps verrate ich dir hier: 

Inhaltsverzeichnis:  Mit kleinem Geld erfolgreich Pressearbeit machen

1. Pressearbeit - Vorbereitungen

Wenn du in die Presse möchtest geht das neben Werbung, die natürlich kostenpflichtig ist, kostenfrei über eine Presseveröffentlichung. Dafür musst du allerdings den Nerv des Journalisten treffen. 

Die folgenden Fragen müssen dir klar sein – dann kannst du die passenden Zeitschriften raussuchen und im Impressum oder unter Kontakte nach den Ansprechpartnern*innen suchen:

  • Warum möchte ich in dieses Medium und was kann ich dem Journalisten Thematisches anbieten? 
  • Was sind die typischen Artikel, die in diesem Magazin vorgestellt werden? Passe ich in dieses Medium?
  • Welche Antworten wollen die Leser*innen finden und welche Geschichten gefallen ihnen?
  • Du darfst dich gerne in die Rolle des Journalisten versetzen – warum ist deine Story spannend für ihn? 
  • Wie alt ist meine Zielgruppe? Liest sie das Medium in das ich will?

Bitte denke nicht, dass der Journalist Werbung für dich machen will oder wird! Stell dein Business immer in den Hintergrund – dazu habe ich übrigens diesen Blogbeitrag geschrieben. Hier erkläre ich, warum man bei Journalisten immer von Problemlösungen ausgehen muss & darf.

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2. Pressearbeit: Mediendatenbank anlegen

Melde dich beim Journalisten-Netzwerk an (seit 2019 nicht mehr auf dem Deutschen Markt):

Response Source ist ein Netzwerk für Journalisten, die nach Themen & Experten suchen. Du kannst dich dort kostenfrei registrieren und erhältst passende Anfragen auf dein Profil. Das ist super, denn dann musst du nicht selber auf die Suche gehen. 

Wenn du erste Kontakte von Journalisten gesammelt hast, lege dir einen Mediadatenbank an – das kannst du zum Beispiel über eine Excel-Tabelle machen.

Ich persönlich lege mir in Outlook Ordner für Ressorts also Themengebiete an und lege dort die E-Mails und Kontakte ab. Je nach Thema kann ich dann immer auf die Journalisten zugreifen. 

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3. Individualisiere deine Presse-Anfragen

Ich versende keine Massen-E-Mails bei deiner Pressearbeit, sondern einzelne, individuell geschriebene E-Mails.

Pro: Ich gehe auf jeden Journalist einzeln ein und kann ihm die passende Aufmerksamkeit entgegenbringen. Zeit die sich lohnt!

Contra: Es kostest Zeit. Wobei auch das mit der Zeit schneller geht. 

Die richtige E-Mail  für den Journalist schreiben: 

Es gibt folgende “Faust-Formel”:  Denke immer an den Holzhammer! Welches Problem löst du für den Journalisten und seine Leser*innen?

Das “Problem-Löse-Thema” MUSS direkt an den Anfang bzw. in die Überschrift. KEINE langen Einleitungen, keine verspielten oder kreativen Überschriften, die schwer verständlich sind. Romane sind Tabu!

Warum? Der Journalist hat keine Zeit lange Texte zu lesen oder nach Antworten zu suchen. Die musst du ihm direkt präsentieren. Inklusive 2 bis 3 weiteren Sätzen, die das Thema vertiefen. Das war’s! Wirklich! 

Zeige Initiative bei deiner Pressearbeit – ruf’ vielleicht auch mal die Redaktionsassistenz an. Keine Sorge, es “reißt” dir niemand den Kopf ab. Klar, am Anfang hat man evtl. Angst, dass man ein “Nein” erhält. Bitte lass dich davon nicht entmutigen!

Auch mir passiert das! 

So erhalte ich im Schnitt auf 15 Presse-Emails 1 Zusage und 2 Absagen – auf die restlichen E-Mails bekomme ich keine Rückmeldung…

Und sicherlich nicht, weil mein Thema doof ist, sondern weil es gerade nicht passt und der Redakteur keine Zeit hat, mir zu antworten.

Pressearbeit: Nachfragen beim Journalisten

Frage beim Journalisten nach: Bereite 3 Fragen vor und sende sie ihm zu. Beispielsweise:

  • Sind Sie gerade auf der Suche nach einem Experten aus einem speziellen Bereich?
  • Suchen Sie gerade nach Kooperationsmöglichkeiten für ein Gewinnspiel?
  • Brauchen Sie aktuell Input zum Thema XY?

Es ergeben sich tolle Möglichkeiten dadurch, weil der Journalist ENDLICH mal gefragt wird, was man liefern könnte.

Denn der Journalist wird oftmals nur zugespammt und quasi als Dienstleister angesehen. Aber er muss NICHT über irgendwas berichten. Wenn er dir seine Reichweite zur Verfügung stellt, ist es wertschätzend, ihm Fragen zu stellen. 

4. Keine Bilder beim Erstkontakt

Du solltest bei der ersten Presse E-Mail KEINE Bilder im Anhang mitschicken, denn die E-Mail ist dadurch zu groß und bleibt evtl. im Spam-Ordner hängen. 

Besser: Einen Dropbox-Link oder einen Link zum Medienbereich der eigenen Website mitsenden.

Tipp: Reagiere immer schnell auf Journalisten-Anfragen.

 

Hat dir dieser Blogbeitrag zum Thema Pressearbeit geholfen? Dann teile ihn!

Ich habe dir Tipps für deine Pressearbeit an die Hand gegeben – die Ideen haben dir gefallen?

Dann freue ich mich, wenn du ihn auf deinen Social Media Kanälen teilst oder Freunden zusendest, denen er helfen kann!

Oder hast du noch mehr Ideen für erfolgreiche Pressearbeit? Dann schreibe gerne einen Kommentar!

Ich hoffe, dich bald wieder als Leser*in auf diesem Blog zu begrüßen!

Deine Aline

Female Power PR

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