Messe Zeit: PR – Kaltakquise vor Ort!

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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber beim Thema Kaltakquise fange ich echt das Frösteln an. Warum? Es fühlt sich für mich immer ein bisschen nach Anbiedern an. Aber wieso eigentlich? Biedern sich nicht auch andere Firmen tagtäglich mir an und schreien “Ich bin gut, kauf mich”. Warum scheint dieses Prozedere dann so schwer? 

Habe ich doch einige Vertriebs-Bekannte – vorzugsweise männlich – die damit gar kein Problem haben. Ist es tatsächlich wieder das “brav” sein, bzw. sich nicht in den Vordergrund stellen zu dürfen oder das Gefühl sich verkaufen zu müssen? Ich konnte und wollte es herausfinden – letztes Wochenende …

Messe ist nicht gleich Messe

Zunächst besuchte ich die Beauty in Düsseldorf – was soll ich sagen, eine riesengroße Messe mit vielen Rabatten auf Nagellack, Lipgloss und Co.

Akquise = Fehlanzeige.

Viel zu sehr war das Stand-Personal mit den Käufer*innen beschäftigt. Schade, dabei hatte ich mir vorher extra Tipps von meinen Vertriebs-Profis geholt:

 1. Stell’ als Besucher die Frage “Darf ich sie kurz etwas fragen?” anstatt “Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen …”

Meine Meinung: Finde ich  so lala… Klar, wie bei allem geht es auch bei der Kundengewinnung um den Kunden, doch impliziert die Frage nicht schon, dass da gleich was Nerviges kommen wird? Mir was verkauft werden soll?

       2. Führe ein Interview und bereite einen Fragebogen vor, damit du deinen Zielkunden schmeichelst. 

Meine Meinung: Finde ich gut. Dadurch hat man einen Aufhänger und biedert sich nicht plump an. Nebenbei erhält man zudem noch wertvolle Zielpersona-Infos, erfährt noch mehr über ihre Anliegen und Probleme im Umgang mit PR & Sichtbarkeit. Im Anschluss kannst du deine Akquise-Mail oder Anruf zielgenau formulieren.

         3. Hol’ dir nen Wingman und tretet als Duo/Trio oder Quatro auf – denn andere weiterempfehlen ist viel leichter. 

Meine Meinung: Das stimmt – auf der Ladys Lounge haben es meine Kooperations-Partnerin Birgit Riedel und ich genauso gemacht. Mit dem Effekt, dass ich viele Kontakte knüpfen konnte. Ich meinen Fragebogen rausholen, Fragen stellen und meine potenziellen Kunden*innen besser kennenzulernen.

Messe-Fazit

Die Eintrittskarte zur Beauty habe ich kostenfrei erhalten, ansonsten wäre der “Aufwand” fast für umsonst gewesen – fast. Denn wie ich für mich erschließen konnte, ist das Thema Positionierung und Sichtbarkeit in Form einer Corporate Identity bei wenigen Ausstellern angekommen, auch bei der Ladys Lounge nicht. Das sieht man nicht zuletzt an den Ständen oder an den Vorträgen die sich stetig mit den Themen rund um Business, PR,  Social Media & Web, sowie Positionierung beschäftigen.

Was habt ihr für Messetipps als Selbstständige? Ich bin gespannt auf eure Antworten.

 

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