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Aufmerksamkeit beim Kunden erzeugen

Es ist für deinen Business-Erfolg sehr wichtig, dass du Aufmerksamkeit beim Kunden erregen kannst. Jeder, der erfolgreich sein und sich clever von Wettbewerbern abheben will, kommt nicht dran vorbei sich individuell zu zeigen!  

Doch um Aufmerksamkeit beim Kunden zu erregen und sich mit seinem Business im Kopf zu verankern, sollte man vorab an seiner Außenkommunikation feilen. 

Du möchtest hören, statt lesen? Dann klick dich auf den Female Power PR Podcast und auf diese Folge:

Inhaltsverzeichnis: Aufmerksamkeit beim Kunden erzeugen

1. Der große Fehler vieler Unternehmer

Aufmerksamkeit beim Kunden erzeugen, beginnt mit der Positionierung der eigenen Marke, des eigenen Ichs und der richtigen PR- & Marketing-Strategie. Wie du die findest, kannst du in diesem Blogartikel nachlesen.

Dabei passiert jedoch bei 90 % der Unternehmer ein großer Fehler: Das Produkt, die Dienstleistung oder das eigene Business stehen zu sehr im Rampenlicht.

Was damit gemeint ist: Zu viele Informationen zu Produkten, zur Dienstleistung und dem Unternehmen selbst werden wiedergegeben. Das ist generell nicht falsch – doch die wenigsten Kunden sind reine Zahlen-Daten-Fakten-Menschen und interessieren sich für komplizierte Produktdetails.

Hier kannst du übrigens raus finden, was für ein Persönlichkeitstyp du bist und wie du am liebsten als Kunde angesprochen werden magst.

2. Begeistere deinen Kunden mit dem Kundennutzen

Meistens wollen die Kunden nur eins: Das du ihr Problem lösen kannst, du sie verstehst.

Doch meistens wird der Kunde zu wenig in den Mittelpunkt der eigenen Marketing-Maßnahmen gestellt, er ist meist nur Randerscheinung. Das darf dir nicht passieren, wenn du eine ehrliche und stabile Kundenbeziehung aufbauen willst.

Klingt zunächst widersprüchlich, oder? Denn schließlich möchtest du Kunden deine Angebote schmackhaft machen! Aufmerksamkeit beim deinem Wunschkunden erregen, geht aber anders. 

Es bedeutet nicht, dass du dem Kunden ständig vorhalten sollst wie toll deine Produkte sind. Das ist dann ganz einfach Werbung und die wird wie im Fernsehen gerne weggeschaltet.

Was ich damit meine: Dein Kunde wird sich von zu viel Eigenlob für die eigene Marke gelangweilt und genervt fühlen.

Und das willst du natürlich nicht, denn es ist der GAU für dein Unternehmen.

Dein Business = deine emotionale, spannende oder lustige Geschichte, mit dem sich dein Kunde identifizieren kann!

Das kannst du mit dem dem Lesen eines Buches vergleichen. Schau mal, wenn du ein Buch liest, was fesselt dich beim Lesen? Klar, die spannende, emotionale oder verrückte Geschichte. 

Bücher, die jedoch öde oder kompliziert geschrieben sind, legst du mit aller Wahrscheinlichkeit nach kurzem Querlesen weg!

Was meinst du wohl, was deine Kunden machen, wenn du sie nicht mit deinen Inhalten fesselst oder sie sich nicht von dir verstanden fühlen? 

Genau, sie springen ab! 

Im Internet noch schneller als anderswo: Nur fünf Sekunden hast du durchschnittlich für deine Botschaft Zeit – kommt sie an, bleibt der Kunde bei dir, wenn nicht ist er schneller futsch als Speedy Gonzales!

3. Mit Stories in die Medien

Daher ist die oberste Priorität beim Verfassen von Inhalten: Weniger Produkt und Dienstleistung mehr du selbst und dein Kunde! 

Klingt immer noch komisch? Ok, ich zeig dir, was ich meine:

Bekannte Online- & Print-Medien sowie Blogs von Bloggern bzw. Influencer sind wichtige Marketing-Maßnahmen um Reichweite zu generieren – du möchtest mehr darüber wissen? Dann klicke hier auf den Beitrag zum Thema “Wie spreche ich mit Journalisten“.

Meine Kunden*innen haben tolle Produkte und Dienstleistungen und verstehen häufig nicht, warum sie damit bei Journalisten sowie Influencern, also Blogger, Vloggern und Podcastern abblitzen. 

Schaue ich mir jedoch ihre Pressetexte oder Mappen an, fällt mir eins meistens direkt in Auge: Die Texte, also ihre Marketing-Botschaften, sind seelenlos und zu werblich! 

Und eins, darauf kannst du wetten, will der Journalist nicht: Werbung für dich und deine perfekte Dienstleistung oder Produkt machen. Er wird sich deine E-Mail noch nicht mal durchlesen, sondern wahrscheinlich direkt löschen!

Doch was will er? Er will Geschichten für seine Leser*innen, die deine Kunden werden könnten! 

Klingt hart?! Ist aber so! Doch du kannst was dagegen tun: Kram’ die kleinen Schönheitsmakel oder die Umwege deines Lebenslaufs hervor. 

Hier ein paar Ideen:

  • Wie, du hattest nur Katzen, bevor du deine Berufung als HundetrainerIn entdeckt hast? Das ist kurios.
  • Du hast dich mit dem Verkauf von Kaminöfen selbstständig gemacht, ohne vorher jemals einen besessen zu haben?! Du bist ohne “Vorwissen ins kalte Wasser” gesprungen.
  • Was, du hast den Beruf als Heilpraktiker*In verteufelt, bis du dieses einschneidende Erlebnis hattest und selbst eine*r wurdest? Hier zeigst du eine Kontra-Meinung und deinen Wandel.
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Merkst du vielleicht bereits etwas? Mit diesen Hintergrundinfos zu dir und deiner persönlichen Geschichte weckst du starke Neugier und Interesse bei Lesern UND auch bei Journalisten oder Influencern. 

“Aber dann wirke ich doch nicht mehr kompetent und professionell bei meinen Kunden!!”, denkst du dir jetzt vielleicht.

Wirklich? Darauf kann ich nur kontern:

“Perfekte Menschen bewundert man, unperfekte Menschen fängt man an zu lieben.”

Das heißt: Deine Kunden wollen sich mit dir identifizieren und sich verstanden fühlen. Und das tun sie nun mal eher bei Menschen, die ebenfalls durch berufliche oder private Krisen gegangen sind und diese erfolgreich überwunden haben!

Perfekte Menschen verstärken nur den Impuls sich schlecht und klein zu fühlen – wobei es meiner Meinung nach keine perfekten oder unperfekten Menschen gibt!

Wenn es eins gibt, warum Menschen bei dir kaufen, ist es ein gutes Gefühl – die emotionale Bindung zu dir. Denn sind wir doch  mal ehrlich: 

Es gibt hunderte Hundetrainer, tausende Heilpraktiker und unzählige Dienstleister. 

Wo beginnt der Unterschied? Richtig, bei dir und deiner Persönlichkeit. Zeig sie anderen und du wirst sichtbar!

Hat dir dieser Blogbeitrag geholfen? 

Ich habe gezeigt, warum du dein Business in den Hintergrund stellen musst, um Aufmerksamkeit beim Kunden zu erzeugen! Haben dir diese Tipps gefallen?

Dann freue ich mich, wenn du ihn auf deinen Social Media Kanälen teilst oder Freunden zusendest, denen er helfen kann!

Oder hast du noch mehr Ideen Aufmerksamkeit beim Kunden zu erzeugen? Dann schreibe gerne einen Kommentar!

Ich hoffe, dich bald wieder als Leser*in auf diesem Blog zu begrüßen!

Deine Aline

Female Power PR

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Viel Erfolg - Deine Aline

Aline Pelzer - PR & Marketing Beratung

Ich bin Aline Pelzer lebe und arbeite als PR-Strategin in Düsseldorf – bis dienstags, da verschlägt es mich als Dozentin an die Fachhochschule Aachen . Was ich unterrichte? Klar: Kommunikationstechniken.

Denn die Kommunikation zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Studiert habe ich nämlich Sprach- & Kommunikationswissenschaften und Philosophie – und darin einen Masterabschluss.

Während der Uni arbeitete ich u.a. für den WDR Aachen – und erfuhr dort wofür Journalisten brennen! Mit diesem Know-How heuerte ich anschließend bei verschiedenen Werbeagenturen an – beginnend als Praktikantin bis hin zur Projektleiterin mit Personalverantwortung. 

*Mein PR-Crashkurs enthält Tipps für EinzelunternehmerInnen über Public Relations, das Schreiben von Texten für das eigene Business sowie Hinweise auf meine Leistungen, Workshops und Aktivitäten als Autorin. Ich verschicke den PR-Crashkurs ausschließlich auf Abonnement + nutze deine Adresse für nichts anderes! Meldest du dich für den PR-Crashkurs an, bekommst du eine E-Mail mit einem Bestätigungslink („Double-Opt-In“). Das stellt sicher, dass niemand einfach so deine Adresse einträgt. Außerdem willigst du ein, dass du mit dem Versand und der in der Datenschutzerklärung näher benannten Verarbeitung der persönlichen Daten einverstanden bist. Du kannst deine Einwilligung jederzeit widerrufen oder den 10-tägigen PR-Crashkurs kündigen.

14 Gedanken zu „Aufmerksamkeit beim Kunden erzeugen“

  1. Das hast Du echt super geschrieben!

    Die Tipps sind genial und habe ich bei mir auch angewendet und kommt viel besser an!

    Danke Dir für den tollen Bericht!

    Hab ein schönes Wochenende!

    xoxo
    Jacqueline

    1. Definitiv 😀 auch bei mir – ich werde bspw. nächste Woche meine Bilder ändern – weil sie mich einfach nicht authentisch darstellen! Das hat dann auch wieder was mit ehrlichem Business zu tun und dem sog. aus der Masse herausstechen.

  2. Sehr informativer Beitrag und ja, das stimmt tatsächlich mit ‘seelenlos’. Es ist schon etwas anderes, wenn ein Blogger über etwas schreibt, was er wirklich toll findet. Bei vielen Firmen mrkt man eben, dass es um Fakten und Verkauf geht und bei Bloggern etc. sprüre ich häufig eine Art ‘Verbindung’.

    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

  3. Sehr sehr gut und wahr!
    Besonders bei einigen Bloggern oder Youtubern fällt mir auf, als sie klein waren und frei von der Leber weg ihr Thema mit mir geteilt haben, da fand ich sie toll.
    Jetzt plötzlich wird der Kanal oder Blog professionell betrieben was früher ein super sympathischer Schwank aus dem Leben war…..ich merke das sofort. Und ich mag es nicht. Ich mag es wenn Menschen persönlich sind und bleiben, ihre kleinen Ecken und Kanten zeigen. Mir demonstrieren, dass auch ihr Leben alles andere als Perfekt ist.
    Das ist es was zählt, jedenfalls für mich.

  4. Guter Beitrag und du hast vollkommen recht! Man muss das Gegenüber gewinnen … und zwar mit Persönlichkeit … denn ein Kunde möchte sich gut aufgehoben fühlen. Tolle Tipps!

    Liebe Grüße
    Verena

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