Angst vor Sichtbarkeit – meine Tipps für dich!

Eine unpersönliche Website oder ein farbloser Social Media Account sind beides „no-goes“, denn sie/er strahlen auf den ersten Blick genau eins aus: „Ich habe mir keine Mühe gemacht, lieber potenzieller Kunde, dass du Vertrauen zu mir und meiner Arbeit aufbauen kannst“. Frage ich jedoch bei meinen Kundinnen nach, weshalb ihre Website oder Social Media Accounts so unpersönlich wirken, erhalte ich häufig eine für mich erschreckende Antwort: Sie trauen sich nicht in die Öffentlichkeit und wollen keinen mit ihrer Präsenz stören.

Kurios dachte ich mir zunächst, bis ich mich mit einer Kooperationspartnerin unterhielt. Sie erklärte mir: „Weißt du, viele Frauen wurden im Glauben aufgezogen „brav“ sein zu müssen. Wie ein Löwe brüllen oder gar für sich und ihre Vision einzustehen, fällt vielen immer noch sehr schwer, denn es geht gegen ihre anerzogenen Werte. Deshalb haben sie auch Angst vor der Sichtbarkeit.“

Doch was kann man dagegen tuen, frage ich mich? Ich denke so einiges und meine Tipps möchte ich heute hier aufschreiben:

1. Fokussiere dich auf deine Vision

Warum möchtest du an die Öffentlichkeit? Wieso müssen Menschen von deiner Vision etwas mitbekommen?

Wenn du dir diese Fragen stellst, fokussierst du dich auf die Triebfeder deines Business, den Grund warum du sichtbar werden willst. Dadurch verschiebst du automatisch deinen Fokus auf etwas Positives: Deine Arbeit. Warum das wiederum wichtig ist? Nur wenn du jeden Tag mit Freude aufstehst und weißt, wofür du Tag ein Tag aus lebst, kannst du den Blick auf einen motivierenden Aspekt richten.

Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass du deine Angst vor der Sichtbarkeit verlierst, aber zumindest verknüpfst du die Sichtbarkeit mit deiner Vision. Das ist ein erster wichtiger Schritt!

2. Verurteile dich nicht für deine Angst!

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, weshalb du Angst hast? Häufig ärgern wir uns doch nur über uns selber, wenn wir in Situationen Herzklopfen bekommen oder nervös werden. Klar, das Gefühl ist einfach unangenehm! Doch warum ist das Gefühl dennoch da?

Aus einem ganz einfachen Grund: Deine Angst will dir etwas Gutes tun und zwar will sie dich schützen! Was das genau bedeutet?

Wir sind leider sicherlich alle als Kinder (z.B. in der Schule) mindestens einmal gemaßregelt, ausgelacht, ausgeschlossen oder, oder, oder worden. Solche schmerzhaften Situationen hat unser Gehirn unterbewusst abgespeichert. In scheinbar ähnlichen (Gefahr)situationen greift unser Gehirn diese unangenehme Erinnerung auf und reagiert mit Angst! Denn es will uns vor den Schmerzen schützen! Eigentlich eine sehr liebevolle Reaktion.

3. Schreibe deine Ängste auf!

Wenn du Angst verspürst, schreibe sie auf! Nur so kannst du die Angst plastisch machen. Kennst du noch die Angst vor dem Dunkeln? Genau so ist es auf mit unaufgeschriebenen Ängsten, sie bleiben bedrohlich, weil sie nicht sichtbar sind. Sobald du sie aber aufschreibst, holst du sie ans Licht und kannst sie dadurch bearbeiten!

4. Finde deine persönlichen Schutzengel 

Vertraue dich mit deinen Sichtbarkeits-Ideen Menschen an, die es gut mit dir meinen! Dein Vorteil: Am Anfang wirst du noch nicht von allen kritisch beäugt, da du noch nicht sichtbar bist. Daher kannst du diesen geschützten Raum ausnutzen, um dich Step-by-Step zu entwickeln! Dadurch verlässt du konsequent deine Komfortzone, wirst mutiger und gewinnst an Selbstvertrauen und verlierst peu á peu deine Angst.

 

Viel Freude beim sichtbar werden – deine Aline!

Ps.: Hast du noch weitere Tipps, um die Angst vor der Sichtbarkeit in den Griff zu bekommen? Dann schreibe sie in die Kommentare – dann profitieren alle Power-Frauen von dir !

 

2018-01-25T08:28:03+00:00

Über den Autor:

Wie ein Fisch im digitalen Wasser bewege ich mich sowohl privat als auch beruflich durch das Internet und weiß, wie man authentisch und emotional auf sich aufmerksam macht — ohne zu intim oder zu privat zu werden. Mit meinem Know-How mache ich dein Herzensbusiness ebenfalls sichtbar(er)!

9 Kommentare

  1. L❤ebe was ist 23. Januar 2018 um 14:25 Uhr - Antworten

    ein richtig toller Beitrag liebe Aline – mit tollen Tipps!
    ich habe mich inzwischen an meine Sichtbarkeit gewöhnt, aber gerade beim Wechsel auf den selbst-gehosteten Blog hatte ich auch Angst, weil auf einmal die Besucherzahö so ansteigt. da fragt man sich ja schon, was man oder was man besser nicht über sich preisgibt 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  2. Caroline 23. Januar 2018 um 14:42 Uhr - Antworten

    Ein wunderschöner Beitrag mit sehr vielen wichtigen Ansatzpunkten zu sich zu finden und an sich zu glauben.
    Mir hat in meinem Leben immer der selbstfokus auf meine Person geholfen – ich fokussiere mich immer auf MICH und mein TUN und vergeude nie meine Kraft / Energie nach anderen zu schauen was die machen.
    Denke das dies mir in sehr vielen Sitautionen sehr weitergeholfen hat.
    Tolle Seite – hier werde ich öfters vorbei schauen.

    Liebste Grüße
    Caroline | http://www.carolinekynast.com

    • aline 23. Januar 2018 um 16:26 Uhr - Antworten

      Vielen Dank liebe Caroline für deinen netten Kommentar! DU hast wirklich eine sehr gute Einstellung! VG Aline

  3. Linni 23. Januar 2018 um 16:10 Uhr - Antworten

    Hallöchen,
    was ein toller und bestärkender Beitrag. Ich denke auch, dass wenn man sich die Ängste nochmal niederschreibt, kann man sie noch mal in seinem inneren verdeutlichen und vielleicht hilft es auch manchen sie besser zu verarbeiten!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

    • aline 23. Januar 2018 um 16:26 Uhr - Antworten

      Danke dir 🙂 Absolut, erst dann sind sie nämlich sichtbar!

  4. Ina 23. Januar 2018 um 16:49 Uhr - Antworten

    Wirklich gute Tipps! Eigentlich sind sie ja sehr logisch und einleuchtend.Wir machen sowieso was wir wollen und wie wir es wollen. Da wir einen Reiseblogg haben der sich auch noch um die Familie dreht ist es aber ungleich schwerer wieviel wir von uns preisgeben .

    LG aus Norwegen
    Ina

    http://www.mitkindimrucksack.de

  5. Who is Mocca? 23. Januar 2018 um 20:05 Uhr - Antworten

    Ein guter Beitrag! Ich hatte mit diesem Thema allerdings nie zu kämpfen oder Angst davor. Ich weiß ja auch, was ich wie und auf welchen Kanälen teile und kann auch selbst darüber entscheiden. Für viele die unsicher sind, ist dein Post aber ein super Ratgeber!

    Alles Liebe,
    Verena
    whoismocca.com

  6. ROSIE 24. Januar 2018 um 0:56 Uhr - Antworten

    Selbstinszenierung im Netz, so wie wir das als Blogger/Influencer alle tun, ist tatsächlich unmittelbar mit vielen Ängsten verbunden. Aber wer etwas mit der Welt teilen möchte, muss sich dementsprechend der Welt öffnen! Wie und in welchem Maße muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Aber wie du so schön schreibst, wer einmal seine Komfortzone verlassen und an Selbstvertrauen dazu gewonnen hat, erkennt schnell, wie positiv sich das auf seine Vorhaben auswirken kann.

    Liebe Grüße
    Rosie von respondoro.de

  7. Anna Koschinski 2. Februar 2018 um 18:55 Uhr - Antworten

    Ich finde es immer spannend zu schauen, was hinter der Angst steckt. Denn oft haben wir Angst und wissen gar nicht warum. Ich mag daher die radikale Frage: Was ist das Schlimmste das passieren könnte? Meistens merkt man, dass es eigentlich gar nichts schlimmes gibt und man sich unnötig sorgt.

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